Ab sofort ist die Anmeldung für das Lebensmelodien-Konzert: Eine musikalische Reise durch das queere Berlin (1907–1945)“ am 17. Mai 2026 eröffnet.
Ab sofort ist die Anmeldung für das Lebensmelodien-Konzert: Eine musikalische Reise durch das queere Berlin (1907–1945)“ am 17. Mai 2026 eröffnet.
LEBENSMELODIEN
„Lebensmelodien“ – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung, zwischen Leben und Tod, sind diese Melodien entstanden. Die Musik hat geholfen in den Ghettos und Lagern zu überleben – oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen. Hinter den Lebensmelodien, die im Zeitraum 1933–1945 komponiert oder gesungen, gespielt, manchmal auch aufgeschrieben wurden, verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale.
Das Projekt „Lebensmelodien“ führt jüdische Werke aus der Zeit des Holocaust auf. Es sind Melodien, die größtenteils in Verlorenheit und Vergessenheit geraten sind, die jetzt, mehr als 80 Jahre später, wieder erklingen sollen. Teilweise sind es Uraufführungen von Melodien, die von den Holocaust-Nachkommen zur Verfügung gestellt werden; teilweise werden Melodien, die damals gesungen wurden, für Instrumente bearbeitet und von einem klassischen Ensemble aufgeführt. Die „Lebensmelodien“ erklingen in Konzerthäusern, Schulen, an öffentlichen Orten sowie in Synagogen, Kirchen und Moscheen.
©Vatican
©UN NEW YORK
©Raphael Kanfer/ Lebensmelodien Ensemble und der Schauspielerin Iris Berben
©ZDF Lebensmelodien am 8. Mai
©Bundestag
Lebensmelodien Ensemble und der Schauspielerin Martina Gedeck
NEWS:
Lebensmelodien Konzert:
Eine musikalische Reise durch das queere Berlin
Apostel-Paulus-Kirche: Grunewaldstraße 77A, 10823 Berlin
17.05.2026 19 Uhr
Es geht auf eine schillernde und bewegende musikalische Reise durch das queere Berlin mit dem Lebensmelodien-Ensemble. Nach der kreativen Freiheit der Weimarer Republik folgt die Verfolgung und Zerstörung queeren Lebens im Nationalsozialismus. Szenische Moderation, historische Texte und musikalische Interpretationen verbinden sich zu einem Konzerterlebnis zwischen Kunst, Geschichte und Gedenken.
A musical journey through time from the Weimar Republic to the rise and fall of the National Socialists, we turn back the clock to unveil some of the formative “Lebensmelodien” - more and less known - of Berlin’s LGBTQIA+ community.
1932-33: “To enter this “hidden Eldorado of women”, she wrote that you would have to walk down three separate doors. The musicians with wind instruments would play “forbidden society songs”. [...] She admired the array of beautiful, elegant women seeking “the wicked Berlin”. She basked in the magic of what was so singular and yet, in every other way, just another Monday night in Berlin.”
1943: “Overnight [...] a gay anthem was born. While he wasn’t blind to the homosexuality practiced [at Sachsenhausen], he didn’t know that his commission was meant for the “Warm brothers’ foxtrot”, a kind of dance homosexual prisoners would share. It was a sensual affair, the men rhythmically embracing one another, abdomens touching, then repelling - over and over.”
a short English interview from our time in the United Nations in New York
Das Projekt Lebensmelodien sucht einen Flügel für die tägliche Arbeit.
Ein hochwertiges Instrument ist unerlässlich, um Proben, Bildungsprogramme und die Entwicklung unserer Aufführungen zu unterstützen. Auf diese Weise können wir die bewegenden Geschichten und Melodien unseres Projekts lebendig werden lassen.
Wenn Sie einen Flügel zur Spende oder Leihe zur Verfügung stellen können, wären wir Ihnen sehr dankbar. Ihre Unterstützung trägt direkt dazu bei, dass wir unsere Arbeit fortsetzen und die Musik von Lebensmelodien einem breiteren Publikum zugänglich machen können.
Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen, das Herzstück unseres Projekts zu bewahren!